Projektbearbeitung der „Kunst im öffentlichen Raum“ und Texterstellung der Einzelobjekte durch den Förderverein Museum der Stadt Bad Schwartau e.V. mit Unterstützung und freundlicher Genehmigung der Stadt Bad Schwartau und der jeweiligen Eigentümer.

Triptychon Zweiter Weltkrieg, Vertreibung und Nachkriegszeit

  • Darstellung: Triptychon
  • Material/Kunstform: Glas, Metall
  • Künstler*in: Otto Wulk
  • Aufstellung: 1965
  • Standort: Markt 15, Rathaus, Foyer im 1. OG
  • Initiator: Kunst am Bau (?)

Auszug aus dem Magistratsprotokoll 1964:

Es handelt sich um ein „Erinnerungsfenster“ an das Schicksal von Flucht und Vertreibung aus den früheren deutschen Ostgebieten und die „Wiedereingliederung“ in die deutsche Bevölkerung in Westdeutschland. „Im Motiv soll die Vertreibung und die Eingliederung zwischen Ost und West sowie die Verbundenheit zum Ausdruck gebracht werden“. Der Antrag hierfür wurde in der Magistratssitzung am 3. Juni 1964 vom Landesverband der vertriebenen Deutschen (LvD) durch Oberstudienrat a.D. Köppnick und den Stadtverordneten Hansen eingebracht und vom Magistrat angenommen. Nach einer Ausschreibung entschied sich der Magistrat am 19. August 1964 einstimmig für den Entwurf des Künstlers Otto Wulk aus Haffkrug (1909-1982, https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Wulk),  wobei an diesen verschiedene Überarbeitungswünsche gestellt wurden. In der Sitzung am 14.10.1964 erfolgte schließlich die Auftragsvergabe an den Kunstmaler Otto Wulk und die Fertigung durch die Hamburger Firma Gebrüder Kuball (https://glaserei-kuball.de/geschichte/).

Unten sehen Sie zwei Bilder der Einweihung vom 16.03.1965.

Tryptychon „Zweiter Weltkrieg, Vertreibung und Nachkriegszeit“
Tryptychon „Zweiter Weltkrieg, Vertreibung und Nachkriegszeit“
Tryptychon „Zweiter Weltkrieg, Vertreibung und Nachkriegszeit“